Nadwa Rückblick Januar 2019

Das erste “Nadwa-Seminar” im neuen Jahr begann mit dem gesellschaftlich wichtigen Thema “Palliative Versorgung – Wege, Beratung und Unterstützung”.

Rund 90 TeilnehmerInnen kamen am Samstag, den 26. Januar im Seminarraum der Bilal-Moschee zusammen, um den drei hervorragenden Fachvorträgen der Referenten während des dreistündigen Seminars beizuwohnen.

Neben umfangreichen Informationen zu den Themenbereichen “Palliativmedizin und Sterbebegleitung” wurden die TeilnehmerInnen zu den Themenkomplexen “Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht” sensibilisiert. Hierzu wurden auch Broschüren zum Mitnehmen zur Verfügung gestellt.

In der abschließenden Podiumsdiskussion beantworteten die drei praktizierenden Fachexperten die zahlreichen Fragen der Anwesenden, gaben Tipps und regten zur Bildung eines “Seelsorger-Netzwerkes” an.

Interessierte können sich unter folgender Mailadresse melden: jasmina.momen@izaachen.de

Die Präsentationen der Vorträge können ebenso unter dieser Mailadresse angefordert werden.

Eine Fortsetzung dieses Themas ist aufgrund des enormen Bedarfs und des allgemeinen Interesses in Planung.

Die Gründe, warum wir die Berechnungsmethode der Gebetszeiten geändert haben

Das Islamische Zentrum Aachen (IZA) und seine Mitglieder waren in der Vergangenheit maßgeblich daran beteiligt, eine theologische Lösung für die Festlegung von Gebetszeiten in den Sommermonaten für die Breitengrade größer als ±45° zu erarbeiten. Das beauftragte Team des IZA hat diese Lösung unter der Leitung von Prof. Dr. Mohammad Hawari auf Basis des üblichen Algorithmus zur Berechnung von Gebetszeiten umgesetzt und die Gebetszeiten für zahlreiche Gemeinden in Europa herausgegeben. Seit dem erweist das IZA als Institution diesen Dienst und verfolgt dabei nichts weiter als das Wohlwollen Allahs (s.w.t.).

Gleichwohl war dem IZA und seiner Leitung bekannt, dass diese in den 80er Jahren erarbeitete Methode zur Gebetszeitenbestimmung weiterentwickelt und verbessert werden muss. Daher wurde bereits in den 80er Jahren eine Portierung des Programms auf eine moderne Plattform vorgenommen. Darüber hinaus wurde allerdings wenig an der einer Verbesserung der Gebetszeitenbestimmung gearbeitet. Ein wichtiger Grund hierfür war das Ableben von Prof. Dr. Hawari, dem zu seiner Zeit Hauptverantwortlichen für die Gebetszeitenberechnung im IZA. Mit seinem Verlust ging auch der Verlust an Expertise auf diesem Gebiet einher: Dem IZA standen weder der Quellcode noch die Berechnungsalgorithmen zur Verfügung. Zudem war und ist das IZA weiterhin als Kompetenzzentrum bekannt, weshalb eine neue Kompetenzbildung unabdinglich war.

In Folge dessen hat das IZA eine Arbeitsgruppe für Gebetszeiten ins Leben gerufen, welche die Weiterentwicklung und Verbesserung der Berechnung wieder aufnehmen sollte. Gleichzeitig haben einflussreiche islamische Institutionen, wie z.B. der europäische Rat für Fatwa und Forschung, das Thema neu auf ihre Agenda gesetzt.

Um die nächsten wichtigen Schritte bei der Überarbeitung der Gebetszeiten zu gehen, hat der europäische Rat für Fatwa und Forschung im März 2016 ein Symposium zu diesem Thema mit dem Titel „Berechnung der Gebetszeiten in Deutschland und der Grad der Möglichkeit sie zu vereinheitlichen“ in Berlin ausgetragen. Das IZA, vertreten durch die Gebetszeiten AG und ihren Leiter Abdullah Jaber, nahm als geladener Gast proaktiv teil und war Gastgeber einer zweiten Konferenz zu diesem Thema im Februar 2018.

Die Gebetszeiten AG hat in einem ersten Arbeitsschritt eine Bestandsaufnahme unternommen und die Arbeitsaufgaben definiert. Im Rahmen der genannten definierten Ziele hat sie zudem Herrn Harun Acaroglu konsultiert. Herr Acaroglu hatte bereits im Vorfeld, im Rahmen einer vom IZA unabhängigen allgemeinen Analyse verschiedener Gebetszeitenkalender, die Gebetszeitenberechnung des IZA geprüft und reproduzieren können. Basierend auf den dadurch gewonnenen Erkenntnissen bezüglich der Berechnungsmethode des IZA befand die Gebetszeiten AG gemeinsam mit Herrn Acaroglu, dass folgende Aspekte für eine präzise Berechnung der Gebetszeiten zwingend mitberücksichtigt werden müssen:

  • Sonnenparallaxe:
    Die nach dem herkömmlichen Algorithmus berechneten Sonnenstände beziehen sich auf einen Beobachter, der im Erdmittelpunkt steht. Diese Reduzierung der Erde auf einen Punkt resultiert darin, dass die Sonne für einen Beobachter auf der Erdoberfläche niedriger als berechnet erscheint. Die Differenz, welche genau der Parallaxe zwischen dem Erdzentrum, der Erdoberfläche und der Sonne entspricht, gilt es korrekt zu berücksichtigen.
  • Ausdehnung der Sonnenscheibe:
    Der herkömmliche Algorithmus berechnet, wann das Zentrum der Sonne einen bestimmten Stand erreicht. Für die Gebetszeiten ist jedoch im Allgemeinen entscheidend, wann die Oberkante der Sonnenscheibe am Himmel einen bestimmten Stand erreicht.
  • Topologie von Städten:
    Nach dem herkömmlichen Algorithmus werden Gebetszeiten nur für einen Punkt auf der Landkarte, also einer Kombination von Längen- und Breitengrad berechnet. Tatsächlich ist es aber so, dass Gebetszeiten für ganze Städte, also für eine Fläche auf der Landkarte berechnet werden müssen.
    Darüber hinaus gibt es innerhalb einer Stadt im Allgemeinen verschiedene Höhen. Für einen höher gelegenen Beobachter steht die Sonne höher über dem Horizont, was ebenfalls eine korrekte Berücksichtigung erfordert.
  • Atmosphärische Refraktion:
    Die Sonnenstrahlen, die einen Beobachter auf der Erde erreichen, passieren zunächst die Erdatmosphäre. Hierbei werden die Lichtstrahlen zur Erde hin gebrochen. Diesen Effekt nennt man atmosphärische Refraktion. Besonders wenn die Sonne sehr nah am Horizont steht, ist dieser Effekt nicht zu vernachlässigen und spielt somit eine sehr große Rolle für die Bestimmung der Zeit des Abendgebets und des Sonnenaufgangs. Durch die atmosphärische Refraktion steht die Sonne höher als nach dem herkömmlichen Algorithmus berechnet.
  • Variation relevanter Größen:
    Für die Berechnung von Sonnenständen nutzt man Größen wie die Deklination oder die Zeitgleichung, die über den Tag hinweg variieren. Abhängig von der berechneten Gebetszeit und der Jahreszeit gilt es hier zu entscheiden, welche der Werte, die diese Größen über einen Tag hinweg annehmen, bei der Berechnung zu nutzen sind.

Die Korrektur der Sonnenstände um die oben erläuterten Faktoren wird in der traditionellen islamischen Literatur zur Gebetszeitenbestimmung “Tamkin-Berechnung” genannt. Die Notwendigkeit der Tamkin-Berechnung wurde daraufhin von der Gebetszeiten AG sowohl theoretisch als auch praktisch im Rahmen zahlreicher Sichtungsexpiditionen geprüft und bestätigt. Daher hat sich das IZA entschieden einen von Herrn Acaroglu entwickelten Algorithmus, der eine automatisierte Tamkin-Berechnung beinhaltet, als Grundlage für eine neue Gebetszeitenberechnung zu nutzen. Zusätzlich wurde entschieden die Sonnenstände -17° für das Nachtgebet und -18° für das Morgengebet beizubehalten und auch mit dem neuen Algorithmus zu nutzen.

Neben diesen rein die Berechnung betreffenden Aspekten wurde der Gebetszeiten AG zudem zugetragen, dass der Algorithmus von Prof. Dr. Hawari bei Breitengraden größer als ±45° im gesamten Jahr die sogenannte “Aqrabu’l-Bilad bi’n-Nisbah“ Methode für die Bestimmung der Zeiten des Morgen- und Nachtgebets nutzt. Bei dieser Methode wird das Verhältnis der Zeitspanne zwischen dem Abend- und Nachtgebet bzw. Morgengebet und Sonnenaufgang sowie der Nachtlänge am 45. Breitengrad berechnet und für Ortschaften, die auf höher gelegenen Breiten liegen, angewandt.

Da die astronomischen Zeichen für das Morgen- bzw. Nachtgebet (abhängig vom Breitengrad) nur an bestimmten Tagen im Jahr fehlen, ist die Gebetszeiten AG zu der Überzeugung gelangt, dass bei Vorhandensein der genannten Zeichen eine Berechnung jener Gebetszeiten nach der oben erklärten Aqrabu’l-Bilad Methode nicht zulässig ist.

Ein Ziel der eingangs erwähnten Konferenzen war es auch, eine bessere Lösung nach islamischem Recht für dieses Problem zu finden. Insbesondere an Tagen, an denen die astronomischen Zeichen ganz normal existieren, sollen die Gebetszeiten auch entsprechend berechnet werden. Im Rahmen seiner Arbeit für die Gebetszeiten AG hat Herr Salim Albogha hierfür eine Methode entwickelt, die er bei der Konferenz im Februar 2018 präsentierte und Diskussionsthema einer zukünftigen Konferenz ist. Nach dieser Methode werden die Zeiten des Morgen- und Nachtgebets nun wie folgt berechnet:

Die astronomische Nacht ist definiert als die Zeit, in der die Sonne unterhalb des Horizonts steht. Während dieser Zeit sinkt die Sonne herab auf ihren minimalen Sonnenstand und beginnt ab dann wieder aufzusteigen. Ist das Minimum des Sonnenstandes zum Beispiel -30°, so sinkt die Sonne während der Nacht zunächst von 0° auf -30° und steigt anschließend von dort wieder auf 0° auf. Insgesamt legt die Sonne also eine vertikale Strecke von 60° zurück.

An Tagen, an denen ein Drittel dieser Strecke, welche die Sonne während der astronomischen Nacht zurücklegt, größer ist als 17° bzw. 18° werden die Zeiten für das Morgen- bzw. das Nachtgebet nach den astronomischen Zeichen, also bei -17° bzw. -18° berechnet. An Tagen, an denen ein Drittel dieser Strecke kleiner als 17° bzw. 18° ist, werden die Zeiten für das Morgen- bzw. und Nachtgebet nicht mehr nach den astronomischen Zeichen berechnet. An jenen Tagen beginnt die Zeit des Nachtgebets dann, wenn die Sonne ein Drittel der gesamten Strecke zurücklegt hat. Das Morgengebet wiederum beginnt dann, wenn die Sonne zwei Drittel der gesamten Strecke zurücklegt hat.

Ist der minimale Sonnenstand wie im obigen Beispiel -30°, so legt die Sonne während der Nacht eine vertikale Strecke von 60° zurück. Ein Drittel dieser Strecke sind 20°. An einem solchen Tag werden die Zeiten des Morgen- und Nachtgebets nach den astronomischen Zeichen, also bei -17° bzw. -18° berechnet werden. Nehmen wir aber beispielsweise einen Tag, an dem der minimale Sonnenstand -24° ist, so entspricht die in der Nacht zurückgelegte vertikale Strecke der Sonne 48°. Ein Drittel hiervon sind 16°. An einem solchen Tag beginnt das Nachtgebet dann, wenn die Sonne nach dem Untergang auf -16° sinkt. Das Morgengebet beginnt wiederum dann, wenn die Sonne beim Aufgang auf -16° steigt.

Diese Methode trägt die Bezeichnung “Astronomisches Nachtdrittel” und wurde durch ein theologisches Gutachten (Fatwa) von Dr. Ali Karadaghi bekräftigt.

Zusammengefasst lassen sich somit folgende Erneuerungen an dem Gebetskalender des IZA festhalten:

  • Es wird ein neuer Algorithmus genutzt, welcher eine Tamkin-Berechnung beinhaltet.
  • Die Gebetszeiten für das Morgen- und Nachtgebet werden an Tagen, an denen die Zeichen existieren, entsprechend der vorhandenen Zeichen berechnet (Morgengebet: -18°, Nachtgebet: -17°).
  • An Tagen an denen die Zeichen sehr früh/spät oder gar nicht existieren werden die Zeiten des Morgen- und Nachtgebets nach der Methode “Astronomisches Nachtdrittel” berechnet.
The Islamic Centre of Aachen (ICA) and its members were substantially involved in finding a theological solution for the calculation of prayer times at latitudes higher than ±45° in the past. ICA’s commissioned team and its leader Prof. Dr. Mohammad Hawari have implemented this solution using the usual algorithm for the calculation of prayer times. This implementation was then used to provide prayer times for many congregations in Europe. Since then, ICA is rendering this service as an institution and in doing so is pursuing nothing but Allah’s (s.w.t.) benevolence.

At the same time, ICA and its administration knew, that this method for the calculation of prayer times, which was developed in the 1980’s, needed to be refined and improved. Due to this, the computer-program for the calculation of prayer times was ported to a modern platform already in the late 80’s. Beyond that however, there were no further attempts to improve the calculation of prayer times. One major reason for this was the decease of Prof. Dr. Hawari, who was carrying the main responsibility for ICA’s prayer times at that time. His loss was accompanied with the loss of expertise regarding this field: neither the source code of the computer-program nor the calculation’s algorithm was available for ICA. Moreover, ICA was still considered as a competence center and thus was forced to build and gather new capacities and competences.

Therefore, ICA started the prayer times work group (PTWG), which was supposed to revitalize the development and improvement of the calculation method. At the same time, important organizations like the European Council for Fatwa and Research (ECFR) added this topic to their agendas.

For the purpose of taking the next important steps regarding the development of a new, improved calculation method, ECFR organized a symposium in March 2016 with the topic “Calculation of Prayer Times in Germany and the Possibility for a Unification” in Berlin. Represented by the PTWG and its leader Abdullah Jaber, ICA participated in this symposium as an invited guest pro-actively and was the host of a second conference about this topic in February 2018.

The PTWG reviewed the state and defined the tasks, duties and goals in a first step. Within these insights they consulted Mr. Harun Acaroglu. Mr. Acaroglu had already checked and successfully reproduced ICA’s prayer times beforehand within an independent general analysis of his own, where he checked and examined different prayer time tables. Based on his insights about ICA’s prayer times calculation, the PTWG and Mr. Acaroglu concluded, that the following aspects are mandatory for a precise calculation of prayer times:

  • The Sun’s Parallax:
    The solar altitudes that are calculated with the usual algorithm are referring to an observer, who is assumed to be in the Earth’s center. This approximation results in a slightly higher solar altitude, i.e. an observer on the Earth’s surface would measure a slightly smaller solar altitude than calculated. This discrepancy, which is given by the solar parallax with respect to the Earth’s center and  its surface, has to be treated correctly.
  • Extent of Solar Disk:
    The usual algorithm calculates the time, at which the Sun’s center reaches a certain altitude above the horizon. But for prayer times, it generally is decisive to know the time, at which the solar disk’s upper edge reaches a certain altitude.
  • Topology of Cities:
    According to the usual algorithm, solar altitudes are calculated for one certain point on the map, hence for one tuple of latitude and longitude. In fact, it is necessary to calculate prayer times for cities, i.e. areas on the map.
    Furthermore, a city in general has different altitudes. For an observer on a higher level, the Sun’s altitude above the horizon is higher, which also needs to be taken correctly into account.
  • Atmospheric Refraction:
    Sun rays which reach an observer on the Earth’s surface, have to pass its atmosphere at first. Here, these rays are refracted towards the Earth’s surface. This effect is called atmospheric refraction. Especially when the solar altitude is close to zero, i.e. at sunset and sunrise, this effect is not negligible and therefore crucially matters for the determination of the evening prayer time and sunrise.
  • Variation of Relevant Quantities:
    The calculation of solar altitudes involves quantities, like the solar declination or the equation of time, which vary throughout one day. Depending on the calculated prayer time and the season of year, it is necessary to decide which of the values that these quantities accept throughout one day should be used.

In the traditional Islamic literature about prayer time calculations, the above mentioned corrections of solar altitudes are called “Tamkeen-Calculation”. The necessity to include the tamkeen-calculation was then checked and confirmed theoretically as well as practically within the scope of several sighting expeditions. Thus, ICA decided to use an algorithm developed by Mr. Acaroglu, which includes an automated calculation of tamkeen, as the base for a new prayer time calculation method. Additionally it was decided, that a solar altitude of -17° for the night prayer (al-Isha’) and a solar altitude of -18° for the morning prayer (al-Fajr) will be used further on.

Beside these aspects, which only refer to the calculation algorithm itself, the PTWG was also advised, that Prof. Dr. Hawari’s algorithm uses the so called “Aqrabu’l-Bilad bi’n-Nisbah” method for latitudes above ±45° for the determination of the morning prayer and night prayer times throughout the whole year. This method calculates the night length’s ratio to the timespan between the evening and the night prayer as well as its ratio to the timespan between the morning prayer and sunrise at a latitude of 45°. Then, it applies these ratios to places which are at a higher latitude.

Since the astronomical signs for the morning and night prayers are only missing for a certain  (latitude depending) number of days within the year, the PTWG has come to the conclusion that using the Aqrabu’l-Bilad method for days on which the mentioned signs exist is not permitted.

One goal of the above mentioned conferences was also to find a better solution for this problem in Islamic jurisprudence (al-Fiqh). Especially on days, where the astronomical signs exist, the prayer times should also be calculated according to them. Within the scope of his work in the PTWG, Mr. Salim Albogha has developed a solution for this problem, which he presented at the conference in February 2018 and which is going to be discussed at a future conference. According to this solution, the prayer times of the morning and night prayer are calculated as follows:

The astronomical night is defined as the time throughout which the solar disk is below the horizon. During this time the Sun descends to its minimum altitude and then starts ascending. If, for example, the minimum altitude is -30°, then during night the Sun will first descend from 0° to -30° and then ascend from -30° back to 0°. Thus, the Sun is covering a total vertical distance of 60° throughout the astronomical night.

On days, on which one third of this distance is greater than 17° or 18°, the prayer times for the morning and night prayer are determined according to the astronomical signs, i.e. when the Sun reaches -17° and -18° respectively. On days, on which this distance is less than 17° and 18° respectively, the prayer times of the morning and night prayer will not be determined according to the astronomical signs. On these days, the night prayer begins when the Sun has traveled one third of the total vertical distance that is covered throughout the astronomical night. The morning prayer begins, when the Sun has traveled two third of this distance.

If, for example, the minimum solar altitude is as mentioned above -30°, then the Sun will travel a vertical distance of 60° at night. One third of this distance is 20°. On such a day the times for the morning and night prayer are calculated according to the astronomical signs, thus at -17° and -18° respectively. But if we take a day, where the minimal solar altitude is -24°, then the vertical distance travelled by the Sun throughout the astronomical night will be 48°. One third of this is 16°. On such a day the night prayer begins, when the Sun descends to an altitude of -16°. The morning prayer, in turn, begins, when the Sun ascends to an altitude of -16°.

This method is called “Astronomical Third of the Night” and was affirmed through a theological assessment (al-Fatwa) by the scholar Dr. Ali Karadaghi.

In sum, the following changes were applied to ICA’s prayer times calculation method:

  • A new algorithm that includes a tamkeen-calculation is used.
  • On days, on which the signs exist, the prayer times for the morning and night prayer are calculated according to the astronomical signs (morning prayer: -18°, night prayer: -17°).
  • On days, on which the astronomical signs exist very early/late or not at all, the times for the morning and night prayer are determined according to the astronomical third of the night method.

الأسباب التي دعتنا إلى تغيير طريقة حساب المواقيت

الحمد لله والصلاة والسلام على رسول الله وعلى آله وصحبه ومن والاه.

من المشكلات القديمة الجديدة التي واجهت المسلمين القاطنين في ديار الغرب مشكلة تقدير وقت صلاة الفجر والعشاء عند غياب علامتيهما ، ولقد سعت نخبة من أصحاب العلم على مر العقود الماضية لحل هذه المشكلة بغية توحيد المسلمين في أهم عبادة من عباداتهم ، وكان من بينهم الأستاذ الدكتور محمد الهواري - رحمه الله تعالى – الذي شارك من خلال المركز الإسلامي في آخن في المؤتمرات العلمية والفقهية التي انعقدت لدراسة هذا الموضوع ، فسعى بجهود علمية متواصلة لبيان المشكلة ، وتقديم حل شرعي علمي لها ، يضيق هوة الخلاف بين المسلمين ، فكان أن لقيت دراساته القبول في هذه المؤتمرات ، فاختار المجمع الفقهي الإسلامي في دورته التاسعة المنعقدة في مبنى رابطة العالم الإسلامي بمكة المكرمة الطريقة المقترحة من قبل الأستاذ الدكتور الهواري ، الذي كان عضواً في اللجنة الفلكية للدورة المذكورة ، ألا وهي طريقة القياس النسبي على خط عرض 45 درجة ، ووجدها من أنسب ما قدم له من حلول ؛ فأصدر المجمع في هذه الدورة قراره السادس بشأن مواقيت الصلاة والصيام في البلاد ذات خطوط العرض العالية في شهر رجب 1406هـ الموافق لآذار/مارس 1986م والذي يبين فيه بالتفصيل طريقة حساب أو تقدير وقتي الفجر والعشاء في البلدان المختلفة . فعمل الأستاذ الدكتور محمد الهواري منذ ذلك الحين بما أتيح له من إمكانيات إلى تطوير برمجية تحسب المواقيت بناء على القرار الآنف الذكر ، حتى أصبح المركز الإسلامي في آخن ، بفضل جهوده ، رحمه الله ، من المصدرين الرئيسين لمواقيت الصلاة في أوروبا.

ثم بدأ في السنوات الأخيرة ، حين حل شهر الصيام في فصل الصيف ، طرح المشكلة من جديد ، فصدرت عن هيئات وأفراد اجتهادات وآراء أدت إلى وجود مواقيت عديدة متباينة للمدينة الواحدة ؛ مما زاد الفرقة والاختلاف بين المسلمين ؛ الأمر الذي دعا هيئات الفتوى في أوروبا إلى طرح المسألة من جديد ، كما دعا المركز الإسلامي في آخن ، بعد وفاة الأستاذ الدكتور محمد الهواري ، إلى تشكيل لجنة علمية لبحث المشكلة وإيجاد حل وفق المعايير التالية :

  • أن تكون نتائجه موافقة للضوابط الشرعية لدخول وقت الصلاة والمبنية على مشاهداتنا للظواهر الكونية .
  • إمكانية اعتماده في معظم بلدان العالم كقاعدة حساب عامة .
  • ألا يلجأ إلى التقدير إلا عند الحاجة إليه ؛ فلا يُحسب موعد صلاتي الفجر والعشاء تقديراً طوال العام إن أمكن حسابهما مباشرة في معظمه .
  • أن يكون التقدير في فترة غياب العلامة أو اضطرابها محلياً وخاضعاً للظواهر الكونية التي تحكم البلدة .
  • أن تراعي ما توصل إليه العلم تصحيحاً للرؤية (التمكين) ، فالتمكين يمكن حسابه في كل وقت ولكل مكان حسب موقعه الجغرافي ، فلا نكتفي بإضافة أو إنقاص دقيقتين أو ثلاثة للاحتياط لأن حسابات التمكين قد تزيد عن ذلك في بعض البلدان والأوقات.

وقد عملت اللجنة منذ تأسسها على دراسة المشكلة دراسة علمية وفق المعايير التي وضعتها ، وسبرت غور المواقيت المتوفرة قبولاً ورفضاً بناء على ما ألزمت به نفسها ، فكان أن شاركت اللجنة ممثلة برئيسها الأستاذ عبد الله جابر في آذار/مارس سنة 2016م مشاركة فعالة باللقاء الذي دعا إليه المجلس الأوروبي للإفتاء والبحوث تحت عنوان حساب مواقيت الصلاة في ألمانيا ، كما دعت اللجنة في شهر شباط/فبراير 2018 م إلى مؤتمر في المركز الإسلامي في آخن ، لعرض المشكلة ومناقشة الحلول المطروحة ، حضره في حينه أفراد وهيئات ممن لهم اهتمام مباشر بالموضوع ، وقد تم في هذا المؤتمر طرح موضوعين رئيسين من قبل اللجنة : الأول حسابات تمكين الرؤية وضرورتها ، والثاني عرض لطريقة ثلث الليل الفلكي ، كما تمت مناقشة طريقة القياس النسبي على خط عرض 45 درجة ومحاذير اعتمادها طوال العام ، والتي يمكن تلخيصها في النقاط التالية :

  • أن هذه الطريقة تؤخر في الشتاء وقت الفجر عن موعده الحقيقي حتى يضطر الناس إلى الخروج إلى أعمالهم أو مدارسهم قبل أدائها مع أن وقتها قد دخل ، وأنها توحي لمن نوى صيام فريضة أو قضاء أو نفل أن بإمكانه الاستمرار بالسحور مع أن وقته قد انقضى ، ولا نتكلم هنا عن تأخير الوقت بضع دقائق فهو قد يصل في بعض البلدان والأيام إلى قرابة نصف الساعة ، مع التأكيد أنه لا يوجد في الشتاء سبب يدعو إلى التقدير ؛ فالنهار قصير جداً :

ستوكهولم

التاريخ

الفجر على الدرجة 18

الفجر (أقرب البلاد)

الفرق

01/01/2018

6:00

6:34

34 دقيقة

15/01/2018

5:52

6:24

32 دقيقة

15/02/2018

5:00

5:31

31 دقيقة

15/03/2018

3:38

4:19

41 دقيقة

15/10/2018

5:04

5:37

33 دقيقة

15/11/2018

5:10

5:41

31 دقيقة

15/12/2018

5:53

6:28

35 دقيقة

  • أنها تُبكر في الشتاء وقت العشاء عن موعده ؛ فمن صلاها مباشرة فقد صلاها قبل دخول وقتها .
  • في فترة غياب العلامة صيفاً تؤخر العشاء وتبكر الفجر بحيث لا يبقى بينهما وقت لنوم أو لعبادة وسحور في رمضان .

وقد خرجت اللجنة بناء على ما ذكر بالنتائج التالية :

1- لما كان إجماع الفقهاء منعقداً على أن غلبة الظن بدخول وقت الصلاة شرط من شروط صحتها ، أضاف مصدرو المواقيت بفتوى من كثير من المجامع الفقهية دقائق على المواقيت المحسوبة ، سموها بالتمكين ، لجبر العوامل التي تؤثر على مطابقة رؤية الراصد العينية لنتائج الحسابات ، وهي وإن كانت في معظم البلدان العربية ، لتوسط موقعها الجغرافي ، قد تكفي لتحقيق هذا الغرض ، إلا أن دراساتنا المدققة والمدعومة بالرصد والمشاهدة بينت أنها لا تكفي لتمكين مواقيت الصلاة في البلدان الواقعة على خطوط عرض عليا ؛ إذ أن اختلاف سرعة حركة الشمس صعوداً وهبوطاً بين الصيف والشتاء في البلدان المتوسطة الموقع الجغرافي ضئيل ،  ويمكن جبره بتثبيت دقائق للتمكن ، وهو في غيرها من البلدان كبير ؛ الأمر الذي دعانا ، لضمان الدقة ، إلى ضرورة الأخذ بحسابات التمكين لكل صلاة في زمانها ومكانها ؛ ولتحقيق ذلك اعتمدت اللجنة على ما قدمه الأستاذ هارون رشيد آجاراوغلى من خوارزميات لحساب مواقيت الصلاة تراعي في حسابها نقاط التمكين التالية :

اعتبار سطح الأرض لا مركزها الأساس في حساب موقع الشمس (التزيح أو اللوص الأفقي):

الحسابات الرياضية الهندسية تعتبر الكرة الأرضية نقطة في هذا الكون ، فيتم بناء على ذلك ، إن لم يُؤخذ نصف قطر الكرة الأرضية بعين الاعتبار ، حساب موقع الشمس بالنسبة لمركز الأرض لا لسطحها ، لذا يجب اعتبار التزيح لضمان دقة الحساب .

اعتبار حافة الشمس العليا لا مركز الشمس (نصف قطر الشمس الظاهري) :

الحسابات الرياضية الهندسية تعتبر الشمس أيضاً نقطة في هذا الكون ، إلا أن وقوع مركزها هندسياً على خط الأفق لا يعني غيابها بالمعنى الشرعي ، فغياب الشمس شرعاً هو وقوع حافتها العليا تحت الأفق ؛ فلا مفر هنا ، لضمان الدقة ، من أخذ نصف قرص الشمس الظاهري بعين الاعتبار .

تضاريس البلدة وحدودها الجغرافية :

من المعلوم أن حسابات مواقيت الصلاة تعتمد اعتماداً كلياً على إحداثيات المدينة ، والإحداثيات المتوفرة لدينا للمدن المختلفة إنما تدل على نقطة معينة داخل هذه المدينة ، إلا أننا في الواقع العملي لا نحسب المواقيت لنقطة معينة بل للمدينة بأكملها ، فلتحقيق الدقة يجب علينا مراعاة امتداد المدينة في جهاتها الأربعة عن هذه النقطة . كما أن من المعلوم أيضاً أن ارتفاع المكان عن سطح البحر يؤثر على دقة الحساب ، فيجب علينا لضمان الدقة أيضاً مراعاة الارتفاعات المختلفة في المدينة الواحدة .

انكسار الضوء :

تتعرض أشعة الشمس قبل أن تصل إلينا عبر الغلاف الجوي إلى انكسارات متتابعة مما يؤدي إلى رؤيتها أعلى من موقعها الحقيقي ، وبما أن الحسابات الهندسية لموقع الشمس تعطينا الموقع الحقيقي لا الظاهري للشمس ، وجب لتحري الدقة أخذ هذا العامل بعين الاعتبار ، وبالتأكيد إذا علمنا أن تأثيره يكون أكبر ما يكون عند حساب وقتي الشروق والغروب .

معادلة الزمن وميل محور الأرض :

من المعلوم أن حساب موقع الشمس مرتبط بحساب ميل محور الأرض ومعادلة الزمن ، وبما أن هاتين القيمتين تتغيران خلال اليوم الواحد ، فلابد لتحري الدقة من الاختيار الأنسب لقيمتيهما عند حساب مواقيت الصلوات المختلفة في الفصول المختلفة .

2- وجدت اللجنة أن طريقة القياس النسبي طوال العام على خط عرض 45 درجة لم تعد مقبولة ، فهي تقدر صلاة الفجر والعشاء في أوقات وضوح علامتيهما ؛ مما يؤدي إلى خروجهما عن وقتهما الحقيقي من غير سبب مقبول ، فلذلك اعتمدت اللجنة في حساباتها طريقة ثلث الليل الفلكي التي قدمها الأستاذ سليم البغا في مؤتمر شباط/فبراير سنة 2018م ، بعد عرضها على ثلة من العلماء الأفاضل المشتغلين في حسابات المواقيت ، كفضيلة الأستاذ الدكتور علي محيي الدين القره داغي حفظه الله ، الأمين العام للاتحاد العالمي لعلماء المسلمين ونائب رئيس المجلس الأوربي للإفتاء والبحوث ، ووصول ما يدعم صحتها العلمية ، من فضيلته ومن المجلس ، وعدم مخالفتها للضوابط الشرعية ، واتسامها بالتيسير في وقت اضطراب العلامة أو غيابها ، وتحقيقها لجميع المعايير السابقة الذكر لحساب مواقيت الصلاة طوال العام وبالخصوص في المدن الواقعة على خطوط عرض عليا.

طريقة ثلث الليل الفلكي

تعتمد طريقة ثلث الليل الفلكي اعتماداً كلياً على درجة ارتفاع أو انخفاض الشمس في حسابها ، إذ أن حركة الشمس ارتفاعاً أو انخفاضاً ، كما هو معروف ، هي المولد الحقيقي لدخول جميع أوقات الصلاة ، فهي تحسب الوقت الحقيقي لشروق الشمس وغروبها ولوقت صلاة الظهر والعصر بناء على الحسابات الفلكية الدقيقة المتفق عليها ، مع مراعاة حسابات تصحيح الرؤية (التمكين) حتى تتوافق نتائجها مع الضوابط الشرعية لدخول أوقاتها ، وتحسب الفجر طوال العام على الدرجة 18 قبل الشروق ، والعشاء على الدرجة 17 بعد الغروب ، ما أمكن الحساب عليهما ، فإذا لم يصل أدنى انخفاض للشمس إلى هاتين الدرجتين ، فإنها تحسب العشاء على نهاية ثلث الليل الفلكي (لا الزمني) الأول ، والفجر على بداية ثلث الليل الفلكي الثالث ، فهي بذلك تتدرج ، في فترة غياب علامة الفجر أو العشاء ، كل يوم بما يتلاءم مع موقع المدينة الجغرافي ، فيتحقق بذلك شرط أن يكون التقدير محلياً ، فإذا كان على سبيل المثال أدنى انخفاض للشمس في يوم ما لا يتجاوز الدرجة 15 تحت الأفق ، فإنها تحسب العشاء على الدرجة 10 بعد الغروب ، والفجر على الدرجة 10 قبل الشروق ، إذ أن وصول الشمس في هذا اليوم ، كما هو معروف ، إلى الدرجة 15 تحت الأفق يعني وصولها إلى منتصف الليل الفلكي .

ثم درست الطريقة مشكلة وقت اضطراب العلامة معتمدة على ظاهرة التباطؤ الشديد لانخفاض الشمس عند اقترابها من أدنى درجة انخفاض لها يومياً ، فإذا كانت الشمس تحتاج في مدينة آخن في 21/6/2018 إلى 6 دقائق لتنتقل من درجة الغروب إلى الدرجة 1 بعد الغروب ، فإنها تحتاج إلى 25 دقيقة لتنتقل من الدرجة 14 إلى الدرجة 15 بعد الغروب ، كما تحتاج إلى حوالي 50 دقيقة لتصل بعد ذلك إلى الدرجة 15.79 بعد الغروب ، أي إلى الدرجة الدنيا التي يكون عندها منتصف الليل الفلكي في هذا اليوم ، بناء على هذه الظاهرة تم تحديد وقت اضطراب علامة الفجر في كل مدينة عندما لا يتجاوز أدنى انخفاض للشمس فيها الدرجة 27 بعد الغروب ، وتحديد وقت اضطراب علامة العشاء عندما لا يتجاوز أدنى انخفاض للشمس فيها الدرجة 25.5 بعد الغروب ، وبذلك تضمن الطريقة الانتقال السلس من غير قفزات في التوقيت بين الوقت الطبيعي ووقت اضطراب العلامة ، وكذلك بين وقت اضطراب العلامة ووقت غيابها .

بناء على ما تقدم نصل إلى خوارزمية الحساب التالية لحساب موعدي الفجر والعشاء :

  • نحسب أولاً أدنى درجة انخفاض للشمس في كل ليلة نريد حساب موعدي الفجر والعشاء فيها ، ثم نستخرج ثلثيها (ثلثا نصف الليل هما ثلث الليل).
  • إذا كانت قيمة الثلثين أصغر أو تساوي الدرجة -18 حسبنا الفجر على الدرجة -18 .
  • إذا كانت قيمة الثلثين أصغر أو تساوي الدرجة -17 حسبنا العشاء على الدرجة -17 .
  • إذا كانت قيمة الثلثين أكبر من الدرجة -18 حسبنا الفجر على درجة الثلثين .
  • إذا كانت قيمة الثلثين أكبر من الدرجة -17 حسبنا العشاء على درجة الثلثين .

تقييم طريقة ثلث الليل الفلكي :

  • لا تلجأ إلى الحساب البديل إلا عند الحاجة إليه .
  • المحافظة على وظيفة الليل فيبقى الليل سكناً ، إذ صار لوقت السكن أطول الأثلاث الفلكية زمناً وبالطبع أوسطها . ففي مدينة آخن في 21/6/2018 تكون مدة الثلث الأول والثالث من الليل قرابة 1:29 ساعة ، بينما يمتد الثلث الفلكي الثاني قرابة 4:15 ساعة في ليل طوله حوالي 7:13 ساعة.
  • تنتقل من الحساب المعتمد إلى الحساب البديل وبالعكس من غير قفزات في التوقيت بين الأيام المتتالية.

Das Monatsseminar im Januar

Assalamualaikum liebe Geschwister und Freunde,

das Islamische Zentrum Aachen (Bilal-Moschee) e.V. möchte zum ersten Seminar/Nadwa im Jahr 2019 am Samstag, den 26. Januar in der Zeit von 16.00 bis 19.30 Uhr zu folgendem Thema herzlichst einladen:

„Palliative Versorgung — Wege, Beratung und Unterstützung”

Die Betreuung von Menschen mit schweren und unheilbaren Krankheiten kann plötzlich und unerwartet jeden von uns treffen. Auch vom demographischen Wandel und der damit steigenden Lebenserwartung von Menschen mit all seinen Folgen sind viele Familien betroffen.

Palliativmedizin, Palliative Care, Sterbebegleitung, Patientenverfügung — was verbirgt sich hinter diesen Fachbegriffen?

Antworten und Informationen hierzu geben praktizierende Fachexperten.
Mit ihnen wollen wir uns austauschen und gemeinsam Möglichkeiten zur Versorgung kennenlernen und darüber hinaus Impulse setzen zum Aufbau von Netzwerken zur Betreuung der muslimischen Gemeinde.

Die Veranstaltung findet im Seminarraum der Bilal-Moschee statt. Nähere Informationen sind dem angehängten Plakat zu entnehmen. Wir freuen uns über Eure/Ihre Teilnahme und angeregte Gespräche — vielen Dank.

Euer Nadwa-Team